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Karl Kraus: "Satiren, die der Zensor versteht, werden mit Recht verboten."


Termin: LKA Hamburg, Montag, 30. März 2015, 11.00 Uhr



Ermittlungen gegen „Kot & Köter“

Die Hamburger Polizei hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Journalisten Wulf Beleites (67) eingeleitet. Beleites ist Herausgeber und Chefredakteur der satirischen Anti-Hunde-Zeitschrift „Kot & Köter“. Ihm wird vorgeworfen, öffentlich zu Straftaten aufgefordert zu haben (§ 111 StGB), „indem Sie in Ihrer Zeitschrift 'Kot & Köter', in der Ausgabe April 2014, dazu aufforderten, Hunde zu vergiften“, so das LKA Hamburg in der Vorladung.

Beleites vermutet, dass sich „dieser ungeheuerliche Vorwurf“ nur auf einen Artikel über Georg Kreisler beziehen kann: „Die geheimen Tagebücher des Wiener Kabarettisten waren uns zugespielt worden und sie enthielten höchst brisante Details.“

Ursprünglich habe Kreisler nicht Tauben, sondern Hunde im Park vergiften wollen. „Diesen Orginaltext konnten wir unseren Lesern“, so Beleites, „nicht vorenthalten. Dazu sind wir als investigative Journalisten zu sehr der Wahrheit verpflichtet.“
Die Zeitschrift „Kot & Köter“ ist ein erfolgreiches Crowdfunding-Projekt und seit April 2014 auf dem Markt. Drei Ausgaben sind bisher erschienen, das nächste Heft wird Mitte Mai herauskommen.

Der Hamburger Satiriker, viele Jahre Autor bei „extra drei“ (NDR), hat Rechtsschutz bei seiner Gewerkschaft (dju in ver.di) beantragt, „denn diesem massiven Angriff auf die Pressefreiheit müssen wir entschlossen entgegentreten.“



Die große Kot&Köter-Aktion 2015:
Unsere Stadt soll schöner werden

Seit Jahresbeginn läuft diese Aktion, an der sich viele Leser aus dem In- und Ausland beteiligen. Allüberall sind zunehmend Schilder und Plakate zu sehen, die sich des Themas Hundekot annehmen.

In loser Folge stellen wir hier die Exponate vor, die uns zugeschickt wurden. Machen Sie mit, um auch einen Ehrenplatz in dieser Galerie zu erhalten:



Ein Klick ins Bild vergrößert es

Über tausend Hinweis- und Verbotsschilder hat Uwe Möhrs (61) aus Bad Wildungen schon mit seiner Laubsäge für Freunde und Nachbarn geschnitzt. Doch der Renner bleibt mit großem Abstand und zu Recht sein `Weißer Hund´!


Diese sehr schöne Emaille-Arbeit stammt aus der Patienten-Werkstatt des weltweit einzigartigen Trauma-Zentrums für BMH (Briefzusteller mit Hundebissen) in Graz. Hans-Georg Brunner (48) hat diese Aufnahme nach seiner Entlassung für
uns gemacht. K&K dankt und wünscht gute Besserung!


Elke Schmidt (72) schickte uns diesen Prototyp ihrer Frauen-Malgruppe `Freche Zwiebeln´ von dem Kleingärtnerverein Itzehoe.


Sorben van Borg (48), Vogelwart aus Port Elisabeth (Südafrika), hat die weißen Hundehalter `gefressen´ und ihnen schon vor dreißig Jahren den Kampf angesagt.


Ida-Sophie Porschow, sechs Jahre, Tochter des K&K-Autors Vitus F. Porschow, Wandbild „Der Spielplatz“ im Waldorf-Kindergarten Lüneburg-Adendorf, 2014.


Diese ungewöhnliche Schießscheibe von der „Schützenvereinigung Zeetze“ im Wendland schickte uns der ehemalige Schützenkönig (2003) Michael Höft.


Unter dem Absender-Pseudonym „Ralf Sotscheck – Nichtraucher“ erhielten wir dieses wunderbare Schild aus Irland. Im Begleittext hieß es weiter: „150 Euro für einen Hundeschiss, das wäre doch eine gute Anregung für Griechenland, in dem nicht einmal Hundesteuer erhoben wird.“